Sonderausstellungen im Knopfmuseum

Das Deutsche Knopfmuseum bietet unterschiedlichste Sonderausstellungen an. Bei diesen geht es oft um das Thema Knopf. Aber auch heimischen Künstlern wird gerne die Möglichkeit gegeben, ihre Kunstwerke hier der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Besichtigung von Sonderausstellungen ist im Eintrittspreis inklusive.

Das Jahr 2018 ist ein Jahr voller neuer Höhepunkte. Die Stadt Bärnau feiert das 675-jährige Bestehen, welches mit einer Reihe von Festivitäten begangen wird. Auch im Deutschen Knopfmuseum gibt es Anlass zum Feiern. Die komplette Ausstellung ist seit nunmehr 20 Jahren in dem Gebäude des ehemaligen Kommunbrauhauses untergebracht. 

Daher begeht das Deutsche Knopfmuseum das Festjahr 2018 mit einer ganzen Reihe an Besonderheiten und Attraktionen. Überzeugen Sie sich selbst und schauen Sie einfach vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Vom 17. Mai 2018 - 28. Oktoberl 2018: Ausstellung "Die große Welt im Kleinen - Puppenstuben und Kaufläden aus vergangener Zeit"  - eine Sammlung der Vizepräsidentin des Bayerischen Landtages, Frau Inge Aures, und ihrer Schwester Liane Weber

am 19.10.2018: gemeinsame Museumsnacht mit dem Geschichtspark Bärnau-Tachov

01./02. Dezember 2018: 3. Bärnauer Museumsweihnacht zusammen mit dem Geschichtspark Bärnau-Tachov

Hinweis: Mit dem Erwerb einer Jahreskarte können Sie an allen Aktionen des Deutschen Knopfmuseums wesentlich günstiger teilnehmen!

Sonderausstellung - Puppenstuben aus vergangener Zeit

Mit der Ausstellung "Die große Welt im Kleinen - Puppenstuben und Kaufläden aus vergangener Zeit" lädt das Deutsche Knopfmuseum in Bärnau vom 17. Mai 2018 bis zum 28. Oktober 2018 Freunde dieses historischen Spielzeugs ein, welches längst nicht nur die Herzen der Kinder erwärmt. Gezeigt werden Puppenstuben und Kaufläden aus der Sammlung von Landtagsvizepräsidentin Inge Aures und ihrer Schwester Liane Weber.

Über Jahrzehnte haben die beiden Schwestern mit viel Liebe zum Detail und dem Blick auf historische Authentizität eine imposante Sammlung zusammengetragen.

Einst waren sie Spielzeug von Mädchen: Puppenstuben und Kaufläden, liebevoll mit detailgetreuen Möbeln und sonstigen Einrichtungsgegenständen ausgestattet, die geschickte Handwerkern und Künstler geschaffen haben. Nicht viele dieser heute aus vielerlei Hinsicht wertvollen Exponate sind erhalten geblieben. Landtagsvizepräsidentin Inge Aures aus Kulmbach und ihre in Presseck lebende Schwester Liane Weber haben sich seit vielen Jahren dem Erhalt dieses einzigartigen Spielzeugs verschrieben. Eine stolze Sammlung haben sie im Lauf der Zeit zusammengetragen, die sie immer wieder gerne auch der Öffentlichkeit zeigen.

Kostbarkeiten nicht nur für kleine Hände: Ob es eine winzige, mit vielen einzelnen Teilen ausgestattete Apotheke ist, ein Metzgerladen, ein Kaufladen oder Puppenstuben mit einem ganz besonderen Flair. Auf winzigen Tischchen lieben ebenso winzige Spitzendeckchen, im Regal stehen Miniaturtassen, zur Dekoration sitzt ein winziger Teddybär auf einem Stuhl. In diese kleine Welt kann man sich vertiefen, man kann in die eigene Vergangenheit reisen oder sich einfach an der Kunstfertigkeit erfreuen, die in jedem einzelnen Stück erkennbar ist.

"Man fühlt sich wie Gulliver im Lande Lilliput", so der Leiter des Puppenmuseums, Udo Leidner aus Neustadt bei Coburg, als er sich die umfangreiche Sammlung betrachtet. Dabei lobte er nicht nur die Märchenwelt, in die sich die Betrachter entführt fühlen, sondern auch die historische Bedeutung der Puppenstuben als Zeugen einer vergangenen Epoche. Dass die Exponate jeweils im Kleinen absolut der Zeit entsprechend eingerichtet sind, darauf legen Inge Aures und Liane Weber großen Wert. "Jedes Hörnchen, jede Schnecke muss im Bäckerladen an der richtigen Stelle liegen", sagt Inge Aures und freut sich schon, wenn bald ihre winzigen Kleinode im Deutschen Knopfmuseum stehen und dort die Besucher auf eine eindrucksvolle Zeitreise einstimmen.