Entdecken Sie auch die vielfältige Museumslandschaft in Böhmen und Tschechien

Das Böhmerwaldmuseum ist in einem ehemaligen Franziskanerkloster untergebracht.

Museum des Český les in Tachov / Tachau

Das Museum des Český les (nördlicher Böhmerwald) in Tachov ist im Gebäude des im Jahr 1950 aufgelösten Franziskanerklosters untergebracht.

Das Gebäude besteht, mit Ausnahme der Nordseite der Kirche, in der sich der Kreuzgang befindet, aus zwei Trakten mit einem weiteren, nach Osten versetzten Flügel. Es ist vorwiegend flachgedeckt, das Erdgeschoss und teilweise auch das Obergeschoss des vierflügeligen Konvent-Gebäudes haben ein frühbarockes Gewölbe. Der am aufwändigsten verzierte Raum ist das Refektorium im Erdgeschoss des Ostflügels.

In dem Museum erfährt man viel über Natur und Geschichte des nördlichen Böhmerwalds. Auch beeindruckende Exponate des ehemaligen Klosters sind zu bestaunen. Nähere Infos und Öffnungszeiten unter http://www.muzeum.tachov.cz

Auch im Außenbereich sind einzelne alte Landmaschinen ausgestellt

Landwirtschaftsmuseum in Halže

Das Landwirtschaftsmuseum wurde 2010 eröffnet. Es wurde dank Antonín Van?k gegründet, der nach seiner Pensionierung begann, verschiedene, mit dem Landleben und der Landwirtschaft verbundene Gegenstände und Maschinen zu sammeln. Das Museum befindet sich im Gebäude einer renovierten Scheune. Vier Etagen des Hauptgebäudes sind voll von Landmaschinen, von denen das älteste ausgestellte Exponat ein Pflug vom 17. Jh. ist. Zu den interessanten Exponaten gehört zum Beispiel eine 100 Jahr alte hölzerne Waschmaschinen. Insgesamt verfügt das Museum über 400 Exponate. Das Landesmuseum befindet sich am Rande von Halže. In den Ferien ist das Museum täglich von 9-17 Uhr geöffnet. Wenn Sie Interesse an einem Besuch haben, setzen Sie sich mit der Gemeinde Halže in Kontakt.

Das Bergbaumuseum in Plana

Bergbaumuseum in Plana

Die Region blühte durch den Silberbergbau auf, dessen Ursprünge ins 16. Jahrhundert zurück gehen. Die Mine, in der sich das Bergbau-Museum befindet, wurde ebenso im späten 16. Jahrhunderts eröffnet und trägt heute den Namen eines bedeutenden Adeligens - Andreas Schlick. Die Andreas-Schlick-Stolle wurde von Hand ausgegraben. Die Gesamtlänge der Mine beträgt 200 Meter und an vielen Orten ist die Handarbeit der Bergleute zu sehen. Die ausgegrabenen Stollen sind heute für die Öffentlichkeit zugänglich und es gibt im Untergrund eine Ausstellung der Geschichte der Erzförderung. Die Exponate wirken in diesem Raum sehr authentisch. Besucher können auch neuere Technologie bewundern, zu denen verschiedene Handhammer gehören, die früher für den horizontalen, vertikalen oder Tiefaushub verwendet wurden. Bei dem Besuch des Bergbau-Museums in Planá bekommen die Besucher umfassende Informationen über die Geschichte des Bergbaus und der Stadt zugleich.

Selbst Goethe war schon hier...

Stadtmuseum Marienbad

Das Museum befindet sich im ältesten Haus des historischen Teils von Marienbad. Typisch für das Haus ist seine Vorderfront im Empirestil, die in die Südseite situiert ist. Es handelt sich um ein bedeutendes Baudenkmal aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts und ist das letzte Beispiel dafür, wie die Stadt in ihren Gründungsjahren aussah. Das Haus wurde 1818 als Pension für Kurgäste gebaut und „Zur Goldenen Traube“ genannt. 1823 wohnte Johann Wolfgang Goethe hier, an dessen Besuch uns eine Gedenktafel aus Bronze (die sich über dem gewölbten Eingang befindet) und eine neu eröffnete und ergänzte Ausstellung im 1. Geschoss des Gebäudes erinnert.

Das Museum wurde bereits 1887 gegründet, in diesem Gebäude befindet es sich jedoch erst seit 1953. Hier wurden regionale Sammlungen aus der Marienbader Gegend untergebracht. Von 1975–1979 erfolgte eine Generalrekonstruktion des Gebäudes und auf dem Platz, wo sich ursprünglich der Hoftrakt befand, wurde ein weiteres Geschoss für die Museumsexponate und ein Film – und Vortragssaal gebaut. Die nachfolgende Rekonstruktion des historischen Objektes erfolgte 1998–1999.
Eine Galerie und ein Konzertsaal in der ehemaligen anglikanischen Kirche, die dem englischem König Edward VII. gewidmet wurde, ergänzen noch die Museumsexponate. König Edward VII. war ein häufiger Gast in Marienbad. Das Museum wird auch noch durch den „Geologischen Park “, der sich auf einer Fläche von fast 10 ha ausdehnt, und in unmittelbarer Nähe des Museums liegt, ergänzt.

Kontakt
Goethevo nám?stí 11 (Goetheplatz), 353 01 Marienbad
Tel.: + 420 354 622 740,  Tel./Fax: + 420 354 621 753
E-Mail: muzeum@muzem-ml.cz

800 Jahre alte Felsenkeller kann man in Chodovar bestaunen.

Biermuseum in Chodova Plana

Die Bierbrauerei in Chodová Planá (Kuttenplan) wurde oberhalb von uralten, in Granitfelsen gehauene Kellerräume aufgebaut. In einem Teil des unikaten Labyrinths eines 800 Jahre alten Bierkellers befindet sich das stilvolle Restaurant mit Platz für 260 Gäste, sowie ein kleines Brauereimuseum.

Alte Lagerkeller aus dem 12. Jahrhundert, in Granit gehauen, die von der Brauerei Chodovar immer noch für Lagerung seiner Biere benutzt wird. Neben einem breiten Sortiment der böhmischen und internationalen Küche bietet das Restaurant seinen Besuchern die einzigartige Möglichkeit ein unfiltriertes Bier direkt aus dem Lagerfässern des Kellers zu probieren. Die museale Ausstellung befindet sich direkt im Eingangsbereich des Restaurants "Ve skale" - im Felsen. Die Ausstellungsgegenstände ermöglichen einen Einblick in die Bierbraukunst, welche nach traditionellen Verfahren in der Vorbereitung von Malz, deren Keimprozess auf der Darre sowie die Gärung in offenen Bottichen nachvollzogen werden kann.

Museum Cheb (Eger)

Im ehemaligen Stadthaus, einem der ältesten Bürgerhäuser auf dem Marktplatz in Cheb (Eger), wurde am 15. Mai 1874 das Museum der Stadt Eger eröffnet, das zu den ältesten regionalen Museen in Böhmen gehört. Mit seinen ungefähr 100.000 Sammlungsgegenständen, den reichen sekundären Dokumentationsfonds zur Geschichte des Egerlandes sowie mit der umfangreichen Studienbibliothek gehört es zu den wichtigsten Museumseinrichtungen in der Karlsbader Region. Besondere Berühmtheit erhielt das Gebäude, da darin der kaiserliche General Wallenstein 1634 ermordet wurde. Ein Teil der Ausstellung ist deshalb auch dieser schillernden Person des 17. Jahrhunderts gewidmet. Mehr Infos unter www.muzeumcheb.cz.