Geschichte des Deutschen Knopfmuseums

Nach dem Aufbau einer Privatsammlung durch Rudolf Jäpel, wurde 1975 in der Bahnhofstraße in Bärnau ein Knopfmuseum zunächst in bescheidenen Rahmen eröffnet. Als der Abzug der Sammlung drohte übernahm es die Stadt Bärnau. Initiator dieser Aktion war der frühere Leiter der Knopffachschule und der IKNOFA, Marcel Hermann.

Ab 1982 begann Marcel Herman zusammen mit seiner Frau Edith die Sammlung neu zu ordnen und aufzubauen. Es folgte die Gründung des Deutschen Knopfmuseums und am 1. März 1983 wurde es in dem Gebäude der früheren Knopffachschule in der Tachauer Straße eröffnet. Der Grundbestand von ca. 6.000 Knöpfen aller Art aus der Sammlung von Rudolf Jäpel wurde innerhalb weniger Jahre auf eine halbe Million Einzelstücke aufgestockt.

Im Jahr 1988 belief sich der Bestand des Museums auf ca. 2,5 Millionen Knöpfe, wovon jeder ein kleines Kunstwerk ist. Seit 1985 wurden jährlich neue Schwerpunktversanstaltungen über einzelne Knopfmaterialien veranstaltet, die immer in Verbindung mit der ständigen Ausstellung standen.

Im Knopfmuseum, dessen Leiter Marcel Hermann bis 1989 war, traf im Juli 1987 der 250. Besucher-Bus ein. Bis zu dieser Zeit kamen ungefähr 16.000 Besucher in das Museum.

Da das bisherige Gebäude nicht mehr den Anforderungen eines modernen Museums entsprach mussten Überlegungen über die Zukunft des Knopfmuseums angestellt worden. Schließlich wurde festgelegt, dass das Deutsche Knopfmuseum in dem zu renovierenden Kommunbrauhaus eine neue Heimat finden soll.

Zwischen 1995 und 1998 wurde nach intensiver Planung eine einmalige Dokumentation der Knopfherstellung geschaffen.